Offset vs. Digitaldruck: Was ist wirklich nachhaltiger?
Shownotes
In dieser Folge tauchen wir in die Welt des Offset- und Digitaldrucks ein und fragen uns: Was ist für die nachhaltige Medienproduktion wirklich entscheidend? Gemeinsam nehmen wir die Umweltaspekte beider Verfahren unter die Lupe, diskutieren Makulatur, Chemieeinsatz und die Bedeutung des richtigen Papiers. Wir berichten aus unseren eigenen Erfahrungen im Fachbuchmarkt und geben praxisnahe Tipps, wie Verlage und Medienhäuser ressourcenschonender produzieren können. Dabei beleuchten wir auch aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen beim Einsatz von Recyclingpapier im Digitaldruck. Begleiten Sie uns auf unserem Weg, Print neu zu denken – für mehr Verantwortung und Innovation in der Medienproduktion.
Offsetdruck
https://de.wikipedia.org/wiki/Offsetdruck
Digitaldruck
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitaldruck
Recyclingpapier
https://www.blauer-engel.de/de/produktwelt/papier/recyclingpapier
NWB Verlag
https://www.nwb.de/unternehmen/ueber-uns
Gestrichenes Papier
https://de.wikipedia.org/wiki/Gestrichenes_Papier
On-Demand-Produktion
Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen bei Nachhaltig gedruckt.
00:00:05: Impulse aus der Medienproduktion.
00:00:07: Dem Podcast für alle, die Print neu denken wollen.
00:00:11: In diesem Podcast sind Carsten Schlum und Andrea Weigert im Austausch zu aktuellen Themen, Trends und Praxistipps rund um die nachhaltige Medienproduktion.
00:00:22: Ein Thema.
00:00:23: Ein Impuls.
00:00:24: Für mehr Verantwortung in der Medienproduktion.
00:00:33: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcast, nachhaltig gedruckt, Impulse aus der Medienproduktion.
00:00:41: Heute geht es wieder um eine spannende Frage, die viele Druckverantwortliche umtreibt, nämlich Offset oder Digitaldruck.
00:00:47: Was ist nachhaltiger?
00:00:49: Wie immer mit dabei, Carsten Schlumm, Experte für nachhaltige Printproduktion bei NWB.
00:00:55: Hallo Carsten.
00:00:55: Ja, hallo.
00:00:56: Schön, bei der nächsten Folge wieder dabei zu sein und in ein neues Thema einzusteigen.
00:01:03: Ich bin gespannt auf unseren Austausch.
00:01:05: Ich auch.
00:01:06: Karsten, den Offset-Druck kennt jeder.
00:01:09: Der Digitaldruck ist auch längst Standard.
00:01:11: Aber wo liegen denn konkret die umweltrelevanten Unterschiede dabei?
00:01:16: Der Offset-Druck ist das Alt hergebrachte.
00:01:19: Das, wo wir alle mal hergekommen sind, da wird recht viel Material eingesetzt, recht viel ... Aluminium, um Druckplatten zu erstellen.
00:01:30: Da wird Chemie benötigt, um diese Druckplatten zu entwickeln.
00:01:37: Da wird sehr viel an Makulatur benötigt, um die Produktion einzufahren, einzurichten und zu realisieren.
00:01:48: Der Offsetdruck ist ein recht ressourcenintensives.
00:01:52: Verfahren, der Digitaldruck dagegen.
00:01:55: Der ist ein bisschen fluffiger, da kann ich auf dem Punkt genau produzieren.
00:02:02: Mittlerweile auch in echt tollen, ansprechenden Qualitäten bietet uns viele Vorteile.
00:02:08: Ui, Carsten, das ist ja für den Anfang schon ganz schön viel Input.
00:02:11: Dazu habe ich Fragen.
00:02:13: Warum genau braucht man denn so viel Chemie und Wasser?
00:02:18: Warum braucht man viel Chemie und Wasser?
00:02:19: Ich sag mal, diese Offset-Druckmaschinen, das sind Riesenmaschinen, die alleine fürs Druckverfahren benötigst du eine Wasseralkoholmischung, um Gleichgewicht zu haben, druckende, nicht druckende Teile.
00:02:36: Zur Bebilderung der Aluminiendruckplatten benötigst du Chemie.
00:02:40: Es gibt mittlerweile Verfahren, die ... da wesentlich besser und genauer arbeiten mit weniger Einsatz von Chemie.
00:02:50: Aber letztendlich benötigen wir an vielen Stellen da für die Produktion der Druckplatten, für die Produktion der Druckbogen an sich.
00:03:02: Es ist halt recht hoher Ressourceneinsatz.
00:03:05: Druckfarbe, Papier ist auch mit dabei, dann ja, Feuchtmittel.
00:03:15: Da wird recht viel an Ressourcen benötigt.
00:03:18: Und du hast auch erwähnt, dass der Prozentsatz an Makulatur sehr hoch ist.
00:03:23: Wie kommt das?
00:03:24: Ja, ich sag mal, ich muss ja, man muss sich das vorstellen, man hat einen großen Druckbogen vor sich liegen und der muss eingefahren werden.
00:03:32: Das heißt, die vordere Druckseite, die rückwärtige Druckseite, also schön und wieder drucken müssen, aufeinander gefahren werden, dass die registerhaltig sind.
00:03:41: So nennt sich das in der Fachsprache.
00:03:44: Und an der Stelle werden immer gewisse Mengen an Papier benötigt, um die Maschine einzurichten.
00:03:50: Um in Farbe zu kommen, so heißt das in der Fachsprache, dass das Druckbild auch so ist, dass es hinterher verkaufbar ist.
00:03:59: Und das sind all die Themen, die ja den Offset gegen den Digitaldruck laufen lassen können und wo beim Digitaldruck ein wirtschaftliches Ergebnis rauskommt.
00:04:11: Okay, und trotzdem würdest du aber sagen, für große Auflagen ist Offset-Druck effizient?
00:04:17: Das auf jeden Fall.
00:04:18: Ich sage mal, wir reden jetzt hier an der Stelle über die Produktion von Büchern, Zeitschriften, kleineren Akzidenzen.
00:04:27: Im Auflagenbereich, ich sage mal bis tausend Bücher oder Zeitschriften, ist es auf jeden Fall interessant, zu sagen, hm, wir rechnen mal den Digitaldruck dagegen.
00:04:38: Kannst du dann vielleicht auch noch mal erklären, wie der Digitaldruck genau funktioniert?
00:04:42: Der Digitaldruck ist entweder flüssig-tonerbasierend, wie wir es zu Hause von unseren Inject-Druckern kennen oder unseren Leserdruckern dann fest-tonerbasierend.
00:04:55: Ja, ich habe keine Druckplatten, die ich benötige, um ein Buch zu produzieren.
00:05:02: Weniger Einsatz von Chemie.
00:05:04: in der Regel sind die Inkjetfarben wassabbasierend.
00:05:07: Es ist also ein wesentlich besserer Impact auch im Punkt der Nachhaltigkeit an der Stelle was zu tun, als mit mineralbasierenden Farben zu arbeiten etc.
00:05:24: Und Makulatur habe ich doch dann auch nicht, wenn ich das richtig verstehe.
00:05:28: Das ist richtig, du hast wesentlich weniger Makulatur.
00:05:32: Könnte man dann sagen, dass Digitaldruck immer nachhaltiger ist?
00:05:36: Nein, das kommt darauf an.
00:05:39: Was ich damit machen möchte, wie ich auch noch die Produkte hinter veredle etc.
00:05:47: Wenn ich auf den Fachbuchmarkt schaue, wo wir unterwegs sind, ist es auf jeden Fall sinnvoll, diesen Impact mitzunehmen.
00:05:57: zu sagen, wir produzieren passgenauer.
00:06:01: Wir haben weniger Makulaturen.
00:06:04: Wir können gezielt Personalisieren.
00:06:08: Und all die Themen sind wesentlich intensiver, wenn ich die in einem Offset-Druckverfahren produzieren lasse.
00:06:16: Weil ich hab ja Makulature, ich hab Druckplatten, ich hab dies, ich hab das.
00:06:21: Das potenzieht sich.
00:06:23: Dann bin ich aber im Digitaldruck eigentlich schon mal im fertigen Produkt.
00:06:27: Und wir als Fachverlag sind ja auch darauf angewiesen, schnell zu publizieren.
00:06:33: Könnte man da auch sagen, dass der Digitaldruck davor zu ziehen ist, weil er einfach schneller ist?
00:06:38: Ja, das kommt auch noch mit dazu.
00:06:40: Der Digitaldruck ist auf jeden Fall ein Produktionsverfahren, wo ich alleine aus den Gründen, die ich gerade schon ein paar Mal erwähnt habe.
00:06:50: Ich brauche die ganze Plattenerstellung etc.
00:06:54: Ich produziere mein Produkt on demand, also sofort hintereinander weg.
00:06:59: ist auf jeden Fall wesentlich attraktiver und spart auch Produktionszeiten.
00:07:05: Und du hast es auch gerade schon kurz angesprochen.
00:07:09: Papier spielt natürlich auch eine große Rolle.
00:07:12: Wie sieht es denn beim Bedruckstoff Papier aus?
00:07:15: Ist der Digitaldruck da auch flexibler als der Offset-Druck?
00:07:19: Der ist da ein bisschen eingeschränkter.
00:07:22: Das verändert sich auch von Jahr zu Jahr.
00:07:28: Die Maschinenhersteller arbeiten auch da dran, dass wir mittlerweile echt viele Bedruckstoffe aus dem Offset übernehmen können.
00:07:37: Das ist aber immer so.
00:07:38: die Herausforderung, wenn wir ein Inkjet basierendes System haben, wie ist das Verhalten dieses Papieres?
00:07:45: Wie nimmt es den Bedruckstofffarbe auf?
00:07:50: Da kommen viele Faktoren zusammen und da kann es natürlich auch sein, dass sich einige Bedruckstoffe im Digitaldruck nicht so spielen kann, wie ich sie im Offset spielen kann.
00:08:00: Das muss man dann für sich, für seine Produkte abwägen, austesten.
00:08:04: Und was bedeutet in dem Zusammenhang gestrichenes oder behandeltes Papier?
00:08:09: Gestrichenes Papier bedeutet eigentlich, du hast ja die Oberfläche nochmal mit... einer Beschichtung versehen, dass es in der Regel ein Kreidestrich, der durch gegeneinander laufende Walzen aufs Papier aufgebracht wird.
00:08:28: Und dann hast du eine etwas samtige oder glänzende Oberfläche.
00:08:33: Heißt das dann im Umkehrschluss, dass Recyclingpapier im Digitaldruck nicht funktionieren würde?
00:08:39: Digitaldruckpapiere funktionieren auch.
00:08:42: Sie müssen aber gezielt auch getestet werden.
00:08:46: ist eine Sache der Oberfläche.
00:08:48: Wie dringt die Farbe in diesen Bedruckstoff ein?
00:08:52: Wie funktioniert das?
00:08:53: Wie harmonisieren die Bestandteile miteinander?
00:08:57: Es gibt die Möglichkeiten über Prima, die Oberflächen vorzubehandeln, geht alles.
00:09:03: Aber das geht dann auch wieder auf Kosten oder auf die Produktionskosten drauf.
00:09:09: Und daher, es gibt Materialien, die freigegeben sind für diese Produktion, die funktionieren sehr gut.
00:09:14: Das erleben wir bei uns bei den Produktionen auch.
00:09:18: Wir haben einen recht hohen Anteil gerade bei den Büchern, wo wir auf Standard-Offset-Papieren arbeiten.
00:09:24: Das funktioniert sehr gut.
00:09:27: Auch beim Recyclingpapier geht es, aber es sind viele Dinge zu beachten.
00:09:34: Also könnte man sagen, Offset-Druck ist weniger empfindlich.
00:09:39: Was die Bedruckstoffe angeht, ist der Offset weniger empfindlich.
00:09:44: oder du hast eine größere Bandbreite an Materialien, die nutzbar wären oder nutzbar sind.
00:09:50: Beim Digitaldruck bist du ein bisschen eingeschränkter, aber auch das Segment der Papiere, die genutzt werden, wird immer größer.
00:10:00: Unser großes Thema ist ja das Thema Nachhaltigkeit.
00:10:05: Wird das dann nicht zum Problem, wenn man nachhaltiger drucken möchte?
00:10:09: Nein, das wird nicht zum Problem.
00:10:12: Ich sage mal, man kann für sich abwägen, an welchen Stellen fahre ich mit meinen Produktionen besser.
00:10:18: Wenn ich schaue, Fachbuchmarkt, kann ich den Digitaldruck sehr gut integrieren.
00:10:24: Ich habe weniger Makulaturen.
00:10:28: Ich setze weniger Chemie ein.
00:10:29: Ich habe den ganzen Bereich der Druckvorstufe für den klassischen Offset-Druck nicht.
00:10:34: Da macht es Sinn.
00:10:37: Auf jeden Fall.
00:10:38: Also könnte man sagen, dass die Wahl des richtigen Papiers ausschlaggebend ist, wenn man sich für den Digitaldruck entscheidet.
00:10:46: Ist mit ein ganz, ganz wichtiger Aspekt richtig.
00:10:50: Wie finde ich als Verlag denn überhaupt raus, welches Papier geeignet ist?
00:10:55: An der Stelle ist es ganz wichtig mit seinen Partnern, mit denen man bisher seine Produktion realisiert, in den Austausch zu gehen.
00:11:04: Jetzt ist natürlich nicht gesagt, dass derjenige, der extrem stark im Offset.
00:11:08: ist, unterwegs ist in seinen Produktion, dass der auch für mich automatisch der richtige Partner ist, meine Digitalproduktion zu realisieren.
00:11:18: Da muss man dann rechts und links schauen und sich bestmöglich beraten lassen.
00:11:23: Und wir bei NWB haben da für uns schon den richtigen Weg gefunden?
00:11:26: Ja, ich glaube, wir haben in den letzten knapp zehn Jahren an der Stelle viel ausprobiert, gelernt.
00:11:34: und sind an der Stelle recht gut unterwegs.
00:11:37: Knapp sechzig Prozent unserer Fachbuchpublikation laufen über eine digitale Räumproduktion mit sehr, sehr guten Qualitätsergebnissen und sowohl intern als auch von unseren Kunden haben wir dazu ja noch nie ein großes negatives Feedback bekommen.
00:11:56: Ich glaube, das läuft bei uns ganz gut.
00:11:58: Da können wir echt zufrieden sein.
00:11:59: Das ist ja eine schöne positive Entwicklung.
00:12:01: Würdest du sagen, dass es generell in Zukunft leichter wird, nachhaltig auch digital zu drucken?
00:12:07: Da gehe ich ganz fest davon aus.
00:12:09: Ich sage mal, der Markt ist da.
00:12:10: Die Dienstleister sind auch da.
00:12:13: Die Technologie ist soweit.
00:12:15: Und ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, dass wir uns auch trauen, die so zu nutzen.
00:12:21: Könnte ich denn als Verlag auch heute schon komplett auf Recyclingpapier im Digitaldruck umstellen?
00:12:28: Das ist auf jeden Fall möglich.
00:12:31: Das hört sich für mich so an, als wäre der Digitaldruck ganz klar der Gewinner zumindest für uns als NWB-Verlag.
00:12:38: Oder gibt es da auch natürliche Grenzen?
00:12:40: Auch da gibt es wieder natürliche Grenzen.
00:12:43: Ich sag mal, ich muss schauen, was möchte ich produzieren, in welchen Auflagenhöhen bin ich unterwegs, in welchen Qualitätsleveln bin ich unterwegs.
00:12:52: Das muss man abwägen, da muss man bewusst Entscheidungen treffen und mit den richtigen Partnern an der Seite, glaube ich, wird das sehr gut funktionieren.
00:13:02: Und ich sage mal, wir haben für uns an der Stelle auch viel Lehrgeld zahlen müssen in der Vergangenheit, was gut war.
00:13:08: Aber wir sind diesen Weg stetig gegangen.
00:13:13: Wir haben uns da weiterentwickelt.
00:13:14: Wir waren offen für diesen Weg und ja, ich kann es nur jedem empfehlen, an der Stelle den Weg auch zu gehen.
00:13:21: Und auch da eine herzliche Einladung bei Fragen kommt gerne auf uns zu.
00:13:28: Könntest du uns denn vielleicht auch noch ein konkretes Beispiel nennen für den Digitaldruck?
00:13:32: Gerne vielleicht das Beispiel Bücher.
00:13:37: Was möchtest du an der Stelle hören?
00:13:39: Ich sag mal, gehst du in Richtung der Kosten, gehst du, ich sag mal, der Fachbuchmarkt, der eh sehr textlastig ist.
00:13:49: Oder alles, was sehr textlastig ist, mit einfachen grafigen Tabellen versehen, ist ganz grüner Haken für eine digitale Rollenproduktion oder auch eine Bogenproduktion.
00:14:03: Sei es lose Blattwerke, auch kleinere Auflagen von Fachzeitschriften sind digital sehr, sehr gut möglich mit echt tollen Qualitäten.
00:14:13: Ich glaube, ein Endkunde wird an der Stelle gar nicht merken, bei welches Produktionsverfahren bin ich da gegangen.
00:14:18: Also mutig sein, ausprobieren, ist da, glaube ich, angesagt und da kommen gute Ergebnisse raus.
00:14:27: Wir haben bei uns im Haus ja schon einiges auf Digitaldruck umgestellt.
00:14:32: Kannst du da vielleicht noch ein bisschen was zu sagen?
00:14:35: Ja, wir haben in der Vergangenheit, ich sage mal, wir kommen ja von dem ganz klassischen lose Blattverlag irgendwann mal.
00:14:43: An der Stelle hatten wir ganz lange eine Nachlegerei.
00:14:47: Wir haben einen externen Dienstleister, der für uns nachgelegt hat.
00:14:51: Das Ganze ist natürlich irgendwann nicht mehr wirtschaftlich.
00:14:54: Und von daher sind wir dann dazu übergegangen, zu sagen, hey, macht es nicht Sinn, zu überlegen, wir produzieren alleine schon die Grundwerke digital.
00:15:04: Wir haben keine Lagerbestände mehr, etc.
00:15:06: Also das ist sehr, sehr passgenau.
00:15:09: Du hast große Sparpotenziale.
00:15:11: Du hast aber auch einen höheren Aufwand im Datenhändling, weil du produzierst Auflage eins.
00:15:19: Das sind Themen, die muss man beleuchten, die muss man abwägen.
00:15:22: Aber das sollte in der heutigen Zeit, wo wir alle immer digitaler werden, auch für Verlage oder Medienhäuser nicht das Thema sein.
00:15:32: Also könnte man zusammenfassend sagen, es gibt hier wie so oft auch keine schwarz-weiß Antwort, sondern man muss es wirklich differenziert bewerten und sich die Produktion genau anschauen.
00:15:41: Richtig.
00:15:42: Ich glaube, ganz wichtig ist im Vorfeld einmal sauber analysieren, was haben wir, was sind unsere Anforderungen, was haben wir für eine Kostenstruktur und was macht für uns wirklich dann auch Sinn.
00:15:54: So sind wir auch an die Themen rangegangen, mal eben ad hoc zu sagen, wir gehen jetzt den Weg, ist eher ungeschickt, sondern das sollte man sehr strukturiert.
00:16:06: Angehen erstmal mit einer Analysephase zu schauen.
00:16:09: Aber da gehe ich von aus werden ganz viele eh schon auf dem Weg sein.
00:16:16: Für uns ist es mittlerweile Alltag geworden, das so zu tun.
00:16:20: Für alle anderen, die es noch nicht tun.
00:16:23: Ja, ist es ein Weg, aber ein Weg, der sich lohnt zu gehen.
00:16:28: Karsten, ganz herzlichen Dank für den spannenden Einblick in das Thema.
00:16:32: Das war es auch schon mit unserer heutigen Folge.
00:16:34: Vielen Dank und ich freue mich schon aufs nächste
00:16:36: Mal.
00:16:36: Ich mich
00:16:37: auch.
00:16:37: Danke dir.
00:16:44: Das war nachhaltig gedruckt.
00:16:46: Impulse aus der Medienproduktion.
00:16:49: Dem Podcast für alle, die Print neu denken wollen.
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